Klassen 9–12 erfuhren Aktuelles zur Schulentwicklung


„Verantwortung übernehmen – sich engagieren“: so lautet der dritte Leitsatz der August-Hermann-Francke-Schule. Engagieren kann sich nur, wer informiert ist, und so lud die Schulleitung alle Schüler/-innen der Klassen 9–12 im September zu einer Schülerversammlung ein, um über aktuelle Entwicklungen an der AHFS zu berichten.

Nach der Begrüßung durch Schulleiter Lothar Jost ging Oberstufenleiter Reinhard Stehr zunächst auf die besondere Situation ein, die im nächsten Schuljahr in der Einführungsphase der Oberstufe vorliegen wird. Durch die Rückkehr zur neunjährigen Gymnasialzeit wird die Jahrgangsstufe 10 im kommenden Schuljahr zum ersten Mal seit Jahren kein Oberstufenjahrgang mehr sein, sondern der letzte Mittelstufenjahrgang; es werden also 2017 keine AHF-Gymnasialschüler/-innen neu in die Oberstufe eintreten. Den Realschulabsolventen/-innen, die ihre Schullaufbahn an unserer Oberstufe fortsetzen wollen, wird diese Möglichkeit jedoch trotzdem geboten, und hier rief Stehr alle Schüler/-innen zur Mitwirkung auf: Durch besondere Aktionen, darunter das Konzert mit Samuel Harfst (siehe Bericht auf dieser Seite), sollen mehr neue Schüler/-innen auf das Angebot der AHFS-Oberstufe aufmerksam werden.

Harald Kronenberger, stellvertretender Schulleiter der AHFS, berichtete anschließend von den Konsequenzen der Schulevaluation, die 2015 unter Eltern, Lehrern/-innen und Schülern/-innen durchgeführt worden war. Eine ganze Reihe von Anregungen wurde bereits umgesetzt – so etwa die Anbringung von Jalousien am B-Gebäude, die Erhöhung des Zauns um das Fußballfeld, die Anschaffung neuer Computer in Mediothek und Informatikräumen sowie die Einrichtung von Förderkursen –, anderes ist für dieses Schuljahr vorgesehen. So soll die Feedback-Kultur gefördert werden, indem Schüler/-innen in regelmäßigen Abständen die Möglichkeit erhalten, Unterrichtseinheiten zu bewerten; das Prinzip des kompetenzorientierten Unterrichts soll gestärkt werden, indem Lehrkräfte im Unterricht von Kollegen/-innen hospitieren und im Fachteam Unterrichtsvideos analysieren; und die Schülermitwirkung soll weiter ausgebaut werden.

Ein neues Beratungsangebot stellte Schulleiter Lothar Jost gemeinsam mit zwei Sozialarbeiterinnen vom Verein LebensRaum e.V., Sandra Schreiber und Martina Schäfer, vor. Ab sofort können auch Schüler/-innen bei Problemen in Schule, Familie oder persönlichem Leben die Beratung von LebensRaum in Anspruch nehmen. Jeden Donnerstag in der ersten großen Pause stehen die Schulsozialarbeiterinnen im Beratungsraum von Haus 3 für Fragen zur Verfügung. Vertraulichkeit wird selbstverständlich garantiert.

Eine weitere gute Nachricht hatte Schulleiter Lothar Jost zum Schluss: Was an amerikanischen Schulen üblich ist, wird auch bei uns bald Realität – Schüler/-innen erhalten die Möglichkeit, ihre Taschen, Jacken, Bücher usw. in Schließfächern unterzubringen (der Wunsch danach war wiederholt geäußert worden). Zunächst soll dieses Angebot in Haus 2 gemacht werden. Eine Firma stellt die Schließfächer zur Verfügung, Interessenten/-innen melden sich bei der Schule an und zahlen für die Nutzung eine geringe monatliche Gebühr. Wenn sich herausstellt, dass das Angebot von vielen angenommen wird, soll es auch auf Haus 1 ausgedehnt werden.

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