Denkwürdiges Heimspiel

Samuel Harfst bei Auftritt in Gießen von vielen ehemaligen Weggefährten begrüßt

Die Liebe zur Musik, zur Heimat, zur Familie, zum Moment. Dies alles hat der Sänger und Komponist Samuel Harfst in seinen Liedern verarbeitet. Über 200 Zuhörer fanden sich in der Aula der August-Hermann-Francke-Schule zum „Heimspiel“ des früheren Straßenmusikers ein, der auf seiner aktuellen „Chronik einer Liebe“-Tournee an alter Wirkungsstätte auftrat. Bis 2005 hatte er die Schule im Schiffenberger Tal besucht, und er sprach gleich zu Beginn von „Heimkehr beim Gang durch die Flure“.

Mit dabei war die kleine Tochter der Familie, vom Vater liebevoll als „meine kleine Rose“ vorgestellt. Harfst sprach vom „denkwürdigsten Konzert des Jahres“, was wohl auch daran lag, dass viele einstige Wegbegleiter, Freunde und Verwandte die Gelegenheit nutzten, Wiedersehen zu feiern. Gemeinsam mit seinen Bandmitgliedern Dirk Menger und David Harfst, die ebenfalls beide die AHFS besuchten, ließ Samuel Harfst die Zuhörer mit seinen Liedern an seinem Leben und Lieben teilhaben. Dabei zeigte er in seinen Erzählliedern auf, dass Liebe viele Facetten hat. Von den Schattenseiten des Berühmtseins über einen Appell zum Frieden bis hin zu verzweifelt-aufgewühlten Menschen beleuchtete er das Thema von verschiedenen Seiten. Und mit „Paradies“ gab es ein Dankeslied an seine Eltern. Ferner erklangen „Liebe macht blind“, „Nichts passiert“ und „Hilde“, das vom Sterben und der damit verbundenen Hoffnung, die über das irdische Leben hinausgeht, handelt.

Als Vorgruppe war die Daniel-Staudt-Band zu hören, eine ebenfalls aus ehemaligen und aktuellen Schülern der AHFS bestehende Formation.

(nach: Gießener Anzeiger vom 24.11.2016)

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